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Stadtaffen

Stadtaffen

Wir waren am Freitag auf der Trabrennbahn und haben das (angeblich) letzte Peter Fox Konzert ÜBERHAUPT gesehen… und wer jemals auf einem Seeed Konzert war, weiß, wie der Junge rocken kann. Petrus meinte es zudem noch sehr gut mit uns und bescherte erstklassiges und für Hamburg doch recht untypisches Open Air Wetter mit Vollmond und sternenklarem Himmel.

Zu hören gabs das aktuelle Album gemischt mit einigen Interpretationen von Songs anderer Künstler (u.a. Großhirn von Seeed). Auf der Bühne wurde Peter Fox neben seiner Band noch von der Gruppe Cold Steel begleitet, der, nach eigener Aussage, besten Drumline der USA. Unten dazu mal ein kleines Video, in jedem Fall eine hammer Performance und ein geiles Konzert.

Einziger Wermutstropfen: ich fand und finde es natürlich toll, wenn Familien zusammen auf Konzerte gehen und Papa, Mama, Sohn und Tochter zusammen Spaß haben… das Ganze wirkt jedoch auf einem solchen Konzert ob der teilweise recht erwachsenen Texte sehr befremdlich und wird spätestens dann auch noch nervig, wenn eine Gruppe aus 20 Väter-mit-Söhnen-auf-den-Schultern Mutanten selbst mir bei meiner Größe die Sicht versperren… oder noch besser, wenn einem eine hysterische Mutter ihre Ellenbogen in die Seite rammt und fordert, man solle doch “den Kleinen vorlassen damit er auch mal was sieht”… was, entschuldigen Sie bitte werte Frau, bei einem 11 Jährigen mit einer Körpergröß von maximal 1,40m auch vor mir stehend vollkommen unmöglich ist.

BONUS VIDEO: Peter Fox feat. Cold Steel drumline Live (Wien) – Drums

Ob er wohl die Scheibe bemerkt?

… die folgende Story ist mir genau so heute Morgen passiert:

komme viertle vor 9 vorm Büro an, Gerhofstr. 2… und sehe, dass zwei
Geschäfte weiter die Straße runter, grade die Frontscheibe
ausgewechselt wird… 3×4m oder so…
so und die 2 Glaser die das Teil einsetzen, heben die Glasscheibe im
Moment meines Eintreffens gerade hoch…

ok, ihr denkt das gleiche was ich gedacht habe… zack: Filmszene,
x-beliebiger-Komiker läuft jetzt gegen die Glasscheibe… und so
weiter…

jedenfalls, die 2 Jungs haben das RIESEN DING unter heftigster
Anstrengung grad hochgestemmt, drehen sich zur Seite zum gehen… da
kommt Herr Business Kasper mit seinem Blackberry am Ohr ums Eck…
und in einem Anflug von perverser Schadenfreude denke ich nur “och..
bitte schau nicht nach rechts und links zu den zwei Knaben”.…

und tatsächlich, der Gute ist voll und ganz in sein Gespräch vertieft und sieht die Glaser nicht… wie in Zeitlupe scheinen die nächsten Sekunden zu verrinnen, ich bin total angespannt während die beiden Glaser zu denken scheinen “…na… er wird uns doch wohl sehen?” … und es kommt wie es kommen muss, in das Gespräch vertieft, mit zackigem Schritt drauf und voller Elan rennt Herr Business Kasper mit ordentlicher Wucht gegen die Glasscheibe.

Zum Glück gingen weder Scheibe noch Nasenbein zu Bruch, auch das Handy hielt der Gute vor Schreck festumklammernd in der Hand… sein Gesicht war jedoch Gold wert! Schön auch die Reaktionen der Glaser: Der Ältere fing sofort an in perfektem Hamburgisch Herrn Kasper runter zu putzen und fragte ihn wie schwer es denn sei die Augen aufzumachen beim Laufen. Viel witziger sah das sein Kollege, der nur mit Mühe unter Lachkrämpfen noch die Scheibe festhalten konnte.

Achja… was ein gelungener Start in den Freitag!

Rückblick

Erstaunlich wie wenig hier in den letzten Tagen und Wochen passiert ist … könnte man jedenfalls meinen, würde man allein den Blogeinträgen und deren Inhalten Glauben schenken. Ich glaube ich beschließe hier und heute, keine reinen Videopostings mehr zu hinterlassen – ok vielleicht TED Vorträge ausgeschlossen. Tatsächlich habe ich in den letzten Tagen festgestellt, dass ich vieles von dem Müll, den ich sonst hier abgelassen habe, auch mit nur 140 Zeichen per Twitter in die Welt posaunen konnte.

Beim Thema Twitter fällt mir ein, dass ich mir jetzt auch einen reinen Büro Account zugelegt habe. Am Anfang war es absolut ok, dass einige meiner Kollegen dort mitlesen konnten, nachdem jedoch zwei meiner direkten Chefs ebenfalls fleißig mitlasen, wurde mir das ganze doch zu bunt. Ich habe dort zwar nichts verwerfliches zu verbergen, aber eine gewisse Trennung sollte es doch geben. Parallel dazu habe ich seit letzter Woche auch einen neuen Skype Account, ebenfalls rein für die Arbeit. Bisher war das mit einem Account kein Problem, von den gelegentlichen Ablenkungen von Freunden und Bekannten abgesehen, funktionierte die Trennung von Kollegen und Freunden prima. Nachdem mich jedoch in den vergangenen Wochen zunehmend nach 23 Uhr und am Wochenende Kollegen und Kunden anriefen und anschrieben, habe ich diesem Spaß nun ein Ende gesetzt.

Was noch?
Unsere Basketball Saison ist nun leider vorbei, mit einem guten zweiten Platz haben wir zwar den Aufstieg in die zweite Regionalliga verpasst, müssen uns aber hinter diesem Ergebnis, glaube ich, trotzdem nicht verstecken. Leider habe ich nun jedoch nur noch 1x pro Woche Training, was meiner momentan wirklich ausgezeichneten Fitness nur wieder entgegen wirkt. Ergo wurde nach Alternativen gesucht, so bin ich denn nun bei Sportspaß angemeldet, habe vor mit einem Freund regelmäßig Squashen zu gehen und kann nun auch endlich wieder Joggen gehen.

Unsere Wochenenden waren und bleiben bewegt und aufregend, auch wenn ich nun nicht mehr jeden Sonntag zum Spiel muss. Gerade gestern sind wir von einem Kurztrip nach Kopenhagen zurück gekehrt, wo wir Nadja und Sven besucht haben. Mit Petrus’ Segen im Rücken und Sonne auf dem Kopf konnten wir die schönsten Seiten Kopenhagens mitnehmen, am Hafen die Oper bestaunen, die königliche Residenz bewundern und am Strand die Muscheln unter den Schuhsohlen knirschen hören. Sieht man einmal von den absolut unverschämten Preisen ab, ist Kopenhagen definitiv eine Reise wert, besondern jetzt, da die Tage wieder länger werden. Aber allein für die Fahrt über die Storebælt-Brücke hat sich die viereinhalb stündige Fahrt gelohnt. Fotos im Flickr.

Indre By

Umzug und Pokalfinale.

Nachdem ich die letzte Woche ja entspannt auf dem Dorf verbringen durfte, war dieses Wochenende nun etwas aufregender. Am Samstag morgen düste ich in aller Frühe nach Berlin, wo bei Seppi der Umzug in die neue Bude anstand. Am Abend kam ich dann auch vollkommen fix und fertig wieder in Hamburg (zu Hause) an. Nachdem wir dann noch chic essen waren und kurz auf der Schanze unterwegs, mussten wir relativ früh ins Bett, denn am Sonntag wartete schon das nächste Großereignis auf uns.

In der Color Line Arena fanden die Top 4 des DBB Pokals statt. Bereits um 12 spielten Düsseldorf und Frankfurt um den dritten Platz, um 15 Uhr dann Alba gegen Bonn im Finale. Alba gewann ein nicht herausragendes, aber doch zumindest unterhaltsames Spiel.

Neben vielen bekannten Gesichtern traf ich in der Halle noch Frank, den ich seit unserem Trip zur Europa Meisterschaft 2004 in Schweden nicht mehr gesehen hatte. Wie klein die Welt doch manchmal ist….

DBB Pokal Hamburg

Knapper Sieg und Tabellenführung.

Am Samstag mussten wir um 14 Uhr gegen einen unserer härtesten Konkurrenten, beim Kampf um die oberen Tabellenplätze, ran. So war unser Gegner, SC Rist (2) aus Wedel, auf dem 2. Tabellenplatz und wir direkt dahinter gelistet. Das Hinspiel hatten wir dank einer Orgie an technischen Fouls mit 8 Punkten verloren und so war der Druck entsprechend hoch, mit mindestens 9 Punkten zu gewinnen, um im direkten Vergleich als Sieger da zu stehen.

Das Spiel verlief relativ ausgeglichen, obwohl wir stets einen klitze kleinen Vorsprung von 2 oder 3 Punkten vor halten konnten. Kurz vor Ende des zweiten Viertels schaffte Rist den Ausgleich und so ging es 39:39 in die Pause. Unser drittes Viertel stellte sich jedoch erneut als unser stärkstes heraus. Hatten wir bereits im Spiel gegen Pinneberg im dritten Viertel nur 4 Punkte zugelassen, schaffte unser Gegner diesmal zwar ein paar mehr Zähler, hatte seinerseits unserer Offense (24. Punkte) nichts entgegen zu setzen. Obwohl es die Schiris 50 Sekunden vor Schluss bei einer 15 Punkte Führung für den ETV noch einmal spannend machen wollten, indem Sie ein Foul (2x FW) und ein Technisches Foul (2x FW + Ballbesitz) gegen uns pfiffen, konnte Rist daraus nur 3 Punkte machen und vergab den anschließenden Einwurf leichtfertig. Auch waren sich die Jungs des direkten Vergleichs wohl nicht bewusst, versäumtes sie es doch nach unserem Einwurf und verbleibenden 40 Sekunden auf der Uhr, uns zu foulen und ließen einen regulären Angriff zu. Am Ende siegten wir, natürlich verdient, mit 85:72 und konnten die Tabellenführung übernehmen. Wie lange das so vorhält, wird sich zeigen, wenn die Ergebnisse der anderen Spiele nachgetragne wurden.

ETV auf Tabellen Platz 1

UPDATE: Nunja, es kam wie es kommen musste, Rist (3) gewann gestern sein Spiel gegen Ottensen und hat uns somit direkt wieder vom ersten Tabellenplatz verdrängt.

Genugtuung an der Fußgängerampel.

Ich bin kein schadenfroher Mensch, wirklich nicht, aber heute morgen konnte ich mir ein kleines schadenfrohes Grinsen nicht verkneifen. Wir haben hier am Gänsemarkt eine kleine Fusgängerampel, die eigentlich nur dazu da ist, übereifrige Fußgänger am Überqueren der Taxispur zu hindern. Denn, wie wir wissen, gehören Taxifahrer nicht unbedingt zu den umsichtigsten Zeitgenossen.

Eben jene Ampel wird jedoch regelmäßig ignoriert, nicht nur weil sie quasi einen großen Menschenstrom von der U-Bahn kommend, zum Büro strebend, ausbremst und aufstaut, es kommen auch sehr selten tatächlich Taxis vorbei. Da die Ampel aber zeitgesteuert ist, ist ihr der Menschenauflauf relativ egal.

Um so stutziger wurde ich heute morgen, als ich an selbiger Ampel eine zwei große Menschenmengen auf beiden Seiten der 2,50m breiten Straße wartend vorfand. Da ich zum Glück relativ groß bin, konnte ich direkt den Grund dafür ausmachen: in vorderster Reihe standen zwei Polizisten, vergnügt in ein Gespräch vertieft. Allein der Anblick der Uniform sorgte dafür, dass alle wirklich auf das Rotlicht achteten.

Alle? Nicht alle. Geradewegs hinter mir trabten Herr und Frau Business Super Wichtig (nicht verwandt oder verschwägert) heran, drängten sich recht unfreundlich durch die Menge und liefen schnur stracks über die rote Ampel. Ich glaube ich konnte in dem Gesicht der beiden Polizisten lesen, dass sie soviel Dummheit kaum selber glauben konnten. In lockerem Trab holten sie die beiden ein und obwohl ich nicht hören konnte, was genau gesprochen wurde, konnte ich mir meinen Teil dank der hochroten Köpfen denken… was glaube ich auch die anderen fünfzig Leute dachten, die drum herum strömten. Ich hoffe man kann den Gerüchten glauben schenken, dass sowas sogar zu einem Punkt in Flensburg führen kann.

Wie gesagt, ich bin nicht schadenfroh, aber das fand ich schon ganz ok.

Die Geschehnisse des gestrigen Abends.

Was für ein Abend war das gestern bitte? Totales Verkehrschaos, ein schlechtes Testspiel und dazu noch Dauerregen… aber der Reihe nach:

16:00 Adrenalinspiegel steigt, noch 3h bis zum Testspiel gegen SV Brahmfeld (NBBL).
17:00 Aufregung steigt weiter, drucke mir die Anfahrtbeschreibung aus (hvv.de ftw).
17:15 Wasserrohrbruch unter der Kreuzung Amsinckstraße/ Högerdamm (umgehende Vollsperrung der Innenstadt).
18:10 Verlasse leicht verspätet das Büro und renne zur U1 (Stephansplatz).
18:31 Ankunft Sengelmannstraße (U1).
18:31 Sprint zur Bushaltestelle des 118ers. Letzter Bus 18:18 (Scheiße).
18:32 Sprint zurück zur U-Bahn, eine Station zurück (Alsterdorf)
18:40 Sprint zur Bushaltestelle des 26ers, Wartezeit 3 Minuten (geht ja).
19:04 Ankunft Ellenreihe Mitte (von wegen Metro Bus).
19:05 Coach ruft an, meint nur “beeil Dich, bist Nummer 5″ (wollte eigentlich meine Nr. 13).
19:15 Komme vollkommen durchgeschwitzt an der Halle an (Aufwärmen olé).
19:16 Mit Nummer 5 meinte unser Coach SPIELER Nummer 5 (keine Trikots vorhanden).
19:16 Die fehlenden 5 Teamkollegen stecken in der Vollsperrung in der Innenstadt fest (seit 1.5h!!!!).
19:17 Umziehen und Linsen rein (habe zum Glück Hose und Shirt dabei).
19:20 Kurzes Dehnen (warm bin ich ja schon).
19:21 Spielbeginn (5 vs. 12 Brahmfelder).
19:41 Halbzeit, wir sind ziemlich fertig, die Jungs spielen ne Hammer Defense (2 Minuten Pause).
19:41 Halbzeit, habe zwei mickrige Freiwürfe getroffen, dem Rest geht es nicht viel besser (immerhin 100%).
20:15 Spielende, 5 Punkte, 0 Fouls, 4 Steals, Endstand weiß ich nicht (Rebounds auch nicht).
21:00 Coach hat mich im Bus mit nach Haus genommen, Abend ist eigentlich gelaufen (Moment!)
21:20 Family Guy Season 7 Episode 1 hat den Abend gerettet (… and not ruiiiined!!!)

Was habe ich gelernt? Man darf sich nicht 100% auf die HVV website verlassen, Google Maps hat mir mal wieder den Ar*** gerettet, beim Spielen ist noch mehr drin, Family Guy ist und bleibt genial.

Unser erstes HSV-, mein erstes live Fußballspiel.

unser erstes HSV Spiel

Nach über 27 Jahren habe ich es nun endlich einmal geschafft, ein (Profi-) Fußballspiel live zu sehen. Mein Arbeitskollege Mo, ehemaliger HSV Angestellter, hatte uns für das gestrige DFB Pokal Spiel gegen den VfL Bochum, Tickets für sehr gute Plätze besorgt. So stürmten wir nach der Arbeit in die HSH Nordbank Arena und sahen ein (teilweise) tolles Spiel. Meine, aus frühster Kindheit noch immer vorhandenen, Vorbehalte gegen Fußball konnten damit zwar noch nicht verwischt werden, es wird jedoch auch sicher nicht unser letztes Spiel gewesen sein :)

Vorladung bei der Hamburger Polizei

Am Freitag hatte ich eine Vorladung der Hamburger Polizei im Briefkasten, die zeigt, wie ernst die Einsparungsmaßnahmen bei den hiesigen Behörden mittlerweile genommen werden. Allerdings frage ich mich, ob es nicht teurer war, den Beamten persönlich vorbei zu schicken, als einen Brief zu schicken. Aber wer bin ich, dass ich die Finanzpolitik der Stadt Hamburg anzweifle…

Vorladung der Stadt Hamburg

PS: Nix schlimmes, es handelt sich hier lediglich um eine Anhörung zu einem alten Strafzettel aus der Schweiz.

Wohnung endlich fertig.

So, nach einem weiteren Wochenende des Räumens und Putzens, des Bohrens und Schraubens, des Schiebens und Hämmerns ist unsere Wohnung nun endlich fertig… naja abgesehen von den Vorhängen in Schlaf- und Wohnzimmer. Aber die sind ganz bald auch dran und bis dahin, gibt Euch das folgende Video schonmal einen super Eindruck:

Link: unsere neue Wohnung in Hamburg