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Neue Spielzeuge: Canon EOS 500D & Google Nexus One

“The difference between a man and a boy is the price of his toy.” … habe ich mal am Kühlschrank in einer Ilmenauer Studenten WG gelesen… und auch wenn ich irgendwie vermute, dass hier der Vergleich zwischen Automobilen von Lego und Ferrari gemeint ist, schließe ich in meiner kleinen Geekwelt vor allem meine technischen Spielzeuge in die Ferrari Kategorie mit ein. Zwei neue haben zu Weihnachten und kurze Zeit danach den Weg in meine Sammlung gefunden.

Canon EOS 500D
Canon EOS 500D

Meine Gebete nach einer digitalen Spiegelreflex Kamera sind endlich erhöhrt, worden – natürlich von meiner heimischen Göttin – die mich mit einer Canon EOS 500D beschenkte. So bin ich seit Weihnachten wie wild am fotografieren, teilweise arg an der Geduldgrenze meines Umfeldes. Duch einen glücklichen Zufall, hat sich Pieter die gleiche Kamera gekauft, so dass wir schon gute Ratschläge, wie z.B. den Hinweis auf dieses Buch, tauschen konnten. Die ersten vorzeigbaren Bilder gibt es wie immer im Flickr.

Google Nexus One
Google Nexus One

Da wir bereits über die Feiertage das Glück hatten, das Google Nexus One ausgiebig zu testen, fiel mir die letztliche Kaufentscheidung nicht schwer. Nachdem ich nun genau 1 Jahr lang das G1 nutzen konnte, bin ich ein überzeugter Android Fan geworden. Das Nexus und Android 2.0 übertreffen jedoch meine Erwartungen noch einmal um längen – das Gerät ist wahnsinnig schnell und spielt wunderbar mit dem OS zusammen. Es liegt super in der Hand, ist sehr leicht und das Klingeln ist endlich mal so laut, dass auch ich es höre. Auch das Display und dessen Touch Funktionalität sind so gut, dass mir endlich kein iPhone Jünger mehr nen Kohl an die Backe labern kann :) JA DU WEISST GENAU, DASS ICH IN DEINE RICHTUNG SCHAUE!

Jedenfalls, tolles Gerät und absolut zu empfehlen… und der Preis hat sowieso jeden um. Wenn Ihr also jemanden in UK kennt, lasst es Euch bestellen, nehmt jedoch nicht das US Modell, habe munkeln gehört, dass deren UMTS Frequenzen nicht mit den unsrigen kompatibel sind.

Google Analytics & Akismet verstoßen gegen Datenschutz

So langsam frage ich mich wirklich, ob ich mich mit diesem Blog nicht eigentlich eher gefährde, als einem Hobby zu fröhnen. Fast monatlich erreichen einen mittlerweile neue Hiobsbotschaften mit Regelungen und Verboten zur eigenen Internetaktivität. Dass meine Urheberrechtsverletzung, von der ich im Dezember berichtete, eindeutig mein Verschulden ist, habe ich bereits geschrieben. Dass diese Verletzung jedoch nur auf einem antiquierten Rechtesystem basiert, welches meine Rechte auf Entfaltung einschränkt, ohne wirklich den Urheber zu schaden, sei einfach mal als Behauptung dahin gestellt.

Neuerdings muss ich nun jedoch auf weitere Sachverhalte aufmerksam machen. Bereits im Oktober 2008 wies Heise daraufhin, dass die Verwendung von Google Analytics nur dann rechtens sei, wenn ein entsprechender Datenschutzhinweis vorhanden wäre.

Auch das von mir geliebte Wordprass Plugin AKISMET, welches höcht effizient Spam bekämpft, benötigt nun einen gesonderten Datenschutzhinweis, da es bei seiner “Arbeit” Informationen über den Nutzer der Seite nach Hause sendet. Dies ist natürlich unerlässlich, werden doch so die Informationen und Daten des Besuchers (meines Blogs) mit einer Blacklist verglichen, um etwaige Spammer zu identifizieren.

Ich finde das alles eine riesen Sauerei, da ich aber mittlerweile erfahren durfte, dass es viele unterbeschäftigte Anwaltskanzlein gibt, die nur darauf warten unschuldige Bürger um ein paar Euro zu erleichtert. Mal schauen, wann bloggen verboten wird….

PS: Danke an Peter für den Hinweis, danke an den Datenschutzblog für den entsprechenden Artikel.

Gmail endlich mit eigener Task List

Seit heute kann man per Google Labs im Gmail Interface eine Task List aktivieren. Lange habe ich darauf gewartet und konnte auch endlich mein Remember the Milk addon rauswerfen. Wie genau das Ganze funktioniert steht hier: Gmail To-Do List.

Unsinniges vom Landgericht zur Google Bildersuche.

Ihr habt es ja sicher bereits an mehreren Stellen (z.B. hier, hier und hier) gelesen: Das Landgericht Hamburg hat entschieden, dass Googles Bildersuche (zumindest teilweise) Urheberrechte verletzt. Das würde konkret bedeuten, sollte das Urteil rechtskräftig werden, dass die beliebte Bildersuche in Zukunft stark eingeschränkt nutzbar wäre. Da wirkt es wie ein schlechter Scherz, liest man den Vorschlag des Landgerichtes, die Bildvorschau durch Textanzeigen zu ersetzen.

Ronny hat das ganze in seinem Ostblog herrlich treffend illustriert:

Google Bildersuche, bald mit Textanzeigen!

via: Ronnys Ostblog (daher stammt auch der Screenshot)

Lesenswert: Das Google Imperium.

Das Google Imperium Ich habe gerade das Buch “Das Google-Imperium” von Lars Reppesgaard (19,90€, Murmann) ausgelesen und möchte es hiermit ausdrücklich empfehlen. Herr Reppesgaard gibt auf 268 Seiten einen sehr guten Überblick über die Herkunft und Entstehung, sowie das aktuelle Treiben und Streben Googels.

Er ist dabei relativ selten kritisch, sehr oft liest sich der Text recht nüchtern, wird zum Ende hin jedoch noch einmal sehr spannend. Die Kapitel des Buches zeigen sowohl einen zeitlichen Ablauf der Unternehmensgeschichte, als auch einen umfassenden Überblick aller Google Produkte und Leistungen. Viel Neues wird dabei nicht aufgedeckt, es werden jedoch einige interessante Details zu den Werbeprogrammen AdWords und AdSense beschrieben, Googler und Externe kommen zu Wort und das heiße Thema Datenschutz wird mehrfach deutlich angesprochen.

Dabei sind wir auch direkt bei dem Punkt, der mich etwas gestört hat, werden doch bestimmte Ursachen für den Erfolg Googles nicht beleuchtet. Natürlich kann man rein technologisch anführen, dass durch eine immens große Indexdatenbank die Suchergebnisqualität sehr hoch ist. Warum jedoch Menschen Google nutzen und es eben diesen großen Erfolg auf PCs und zunehmens auch auf mobilen Endgeräten hat, darauf wird, von einer verhaltenspsychologischen und soziologischen Sicht, nicht eingegangen. So halte ich den Anruf des Autors am Buchende, doch auch einmal alternative Suchmaschinen zu probieren, um das Risiko, dass persönliche Daten gespeichert werden, zu streuen, zwar für inhaltlich durchaus richtig, jedoch für sehr eindimensional gedacht.

Aber ich will nicht zuviel vorwegnehmen, lest das Buch am besten selbst, ich empfehle es definitiv und freue mich auf Diskussionen :).

Link: Amazon – Das Google-Imperium

Google Chrome dev build

Die erste offizielle beta Version von Chrome war leider bei auf meinem lenovo Notebook (betrieblich aufgezwungen) etwas fehlerhaft, genauer gesagt erzeugte sie Auslastungsspitzen der CPU, welche teilweise das System für einige Sekundenbruchteile komplett einfror.

Neben der veröffentlichten beta Version, gibt es jedoch auch einen Dev build von Chrome, der im ein bis zwei wöchentlichen Rythmus aktualisiert wird und Fehler dieser Art ausbessert. Wie man an diese Version kommt, erklärt Google in einigen wenigen Schritten:

Subscribing to the Dev channel
1. Download and run the Google Chrome Channel Chooser (http://chromium.googlecode.com/files/chromechannel-1.0.exe).
2. Click the circle next to Dev.
3. Click Update to save your choice.
4. Click Close.
5. In Google Chrome, click the wrench menu and choose About Google Chrome.
Note: On Windows Vista, updates from the About box require Service Pack 1. With 0.2.149.29 (the current release), on demand updates do not work in Vista SP1 if User Account Control is disabled.
6. Click Update Now to install the current Dev channel release.
7. Restart Google Chrome.

Quelle: Google – Dev Channel: Early Access to Features and Fixes

Update: und wer es ganz eilig hat, für den gibt es hier einen automatischen nightly build downloader (danke pedda)