January 9th, 2009
Boah, was für eine langweilige und lahme Woche. Irgendwie ist alles noch im Winterschlaf. Die Kunden schlafen noch, kaum jemand beantwortet schon sinnig emails oder ruft zurück und außer dem steten “gesundes Neues!!!” schallt selten etwas durch die Räume.
Normalerweise sollte das so etwas ja ganz angenehm sein, aber grad nervt es nur, da sich die Zeit wie Kaugummi dahin zerrt und sich einfach zusehends Langeweile breit macht.
Hoffe es wird ab nächste Woche besser. Wie wars bei Euch?
January 9th, 2009 |
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September 25th, 2008
Als ich Anfang August mit meiner lieben Oma telefoniert habe, um Ihr von meinem neuen Job zu berichten, fragte Sie natürlich direkt heraus, ob das Gehalt in DE denn dem der Schweiz entsprechen würde. Als einzige Antwort brachte ich damals nur dieses verschluckte Gurgeln heraus, dass der eigene Kehlkopf erzeugt, wenn man versucht ein Lachen zu immitieren, das Gehirn jedoch zeitgleich in einen Heulkrampf ausbrechen möchte. Sie verstand die Bedeutung dieses Gurgelns und wusste auch um meine Erlebnisse und Einstellungen gegenüber der Zeit in der Schweiz und sagte etwas, dass ich hoffentlich nie wieder vergessen werde:
Lebe lieber dreißig Tage des Monats glücklich in einer Stadt, in der Du Dich wohlfühlst, umgeben von Menschen die Du magst, mit Deiner Freundin die Du liebst und in einem Job der Dir Spaß macht und ärgere Dich am einunddreißigsten Tag über den schlechteren Lohn, als dass Du dreißig Tage in Unglück lebst, und Dich am Zahltag über einen dicken Batzen auf dem Konto freust, von dem Du Dir aber eh nichts leisten möchtest, weil Du Dich nicht wohl fühlst.
Natürlich hat die Frau Recht, sehr sogar, nur leider ist eben heute der einunddreißigste Tag in der Stadt, in der ich mich wohlfühle…. :/
September 25th, 2008 |
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January 8th, 2008
Meine lieben Freunde. Ich möchte diesen Eintrag zu einem Aufruf an Euch nutzen; das neue Jahr ist zwar nun schon ein paar Tage jung, es ist jedoch nie zu spät für gute Vorsetze. Mein heutiges Anliegen betrifft euer jetziges und zukünftiges Email Verhalten. Viele von Euch sind schon fleißig am arbeiten und schicken auch privat oder in der Uni täglich einige Dutzend Emails. Ich habe bereits hier und hier darauf hingewiesen, dass es vielerorts schlechte Angewohnheiten beim Schreiben einer Email gibt, dies setzt jedoch vor allem eins voraus: dass man bereits mit dem Schreiben der Email begonnen hat.
Dieser Appell richtet sich an diesen vorausgesetzten Schritt: REAGIERT AUF EMAILS. Wenn Ihr von einem Kommilitonen oder Kollegen eine Mail erhaltet, wenn Euch ein Kunde anschreibt, mit einem Problem oder einer Anfrage, reagiert darauf. Natürlich meine ich damit auch das tatsächliche Bearbeiten der Mail, aber lasst Euer Gegenüber wissen, dass Ihr mit der Bearbeitung begonnen habt. Eine kurze Antwort (STRG + R) mit einem Einzeiler,
Hallo xxx,
ich kümmere mich/ ich bin an der Sache dran und melde mich, wenn ich Neuigkeiten habe.
Freundliche Grüsse, Robert.
kostet wenig Mühe, das Absenden (STRG + Enter) sogar noch weniger. Versetzt Euch in die Lage des anderen, es wäre als wenn Euch jemand etwas fragt oder um etwas bittet und ihr einfach keine Antwort gebt. Durch ein kurzes Feedback weiß der Absender woran er ist und dass Ihr seine Email gelesen habt. Dass man die in Outlook integrierte Lesebestätigung ebenfalls für diesen Zweck nutzen kann ist mir bewusst, jedoch ist Outlook außerhalb des eigenen Unternehmens nicht immer verbreitet und eine kurze Antwortmail hat den vorteil der persönlichen Reaktion.
PS: Wo wir grade dabei sind, stellt Euch vor Ihr bittet jemanden um die Erledigung einer Sache, die möglicherweise mehr als nur ein paar Stunden seiner Zeit in Anspruch nimmt. Wäre es dann nicht toll, wenn ihr in regelmäßigen Abständen (1x pro Tag oder 1x pro Woche) eine kurze Meldung zum Status der Angelegenheit erhalten würdet? Ihr wüsstet damit immer, wie der Stand der Dinge ist und wann Ihr mit Ergebnissen rechnen könnt. Denn denkt immer daran, Kommunikation funktioniert nur, wenn beide Seiten senden und empfangen und auch Euer Gegenüber hat Zeitpläne, Fristen und Termine. Danke.
January 8th, 2008 |
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