Finanzielle Ungleichheit in der Schweiz.

Ich zitiere eigentlich äußerst ungern Boulevardseiten wie Spiegel und Stern, doch ersterer veröffentlichte heute morgen einen recht guten Artikel über die finanzielle Ungleichheit in der Schweiz. Author Michael Soukup kritisiert, dass in der Schweiz, in dessen größter Partei (SVP) sich Milliardäre die eigenen Gesetze basteln, eine Vernögenslücke klafft, wie sie weltweit kein zweites Beispiel findet: Zehn Prozent der Bevölkerung verfügen über 71 Prozent des privaten Vermögens. Wer einmal an einem Wochenendsnachmittag durch die Zürcher Innenstadt spaziert ist und dabei vereinzelt einen VW zwischen all den Luxusschlitten ausmachen konnte, weiß, wie wahr dieser Artikel ist.

Die Schweiz macht sich auf den Weg in einen neuen Feudalismus. Die Zahl der Milliardäre und Millionäre wächst, die Normalbevölkerung aber kommt kaum voran. Die Politik verschärft die krasse Ungerechtigkeit noch – denn sie sorgt sich vor allem um die Reichen.

Link: Neue Ungleichheit: Milliardäre basteln sich ihre Schweiz zurecht.

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