Eine Weisheit meiner Oma.

Als ich Anfang August mit meiner lieben Oma telefoniert habe, um Ihr von meinem neuen Job zu berichten, fragte Sie natürlich direkt heraus, ob das Gehalt in DE denn dem der Schweiz entsprechen würde. Als einzige Antwort brachte ich damals nur dieses verschluckte Gurgeln heraus, dass der eigene Kehlkopf erzeugt, wenn man versucht ein Lachen zu immitieren, das Gehirn jedoch zeitgleich in einen Heulkrampf ausbrechen möchte. Sie verstand die Bedeutung dieses Gurgelns und wusste auch um meine Erlebnisse und Einstellungen gegenüber der Zeit in der Schweiz und sagte etwas, dass ich hoffentlich nie wieder vergessen werde:

Lebe lieber dreißig Tage des Monats glücklich in einer Stadt, in der Du Dich wohlfühlst, umgeben von Menschen die Du magst, mit Deiner Freundin die Du liebst und in einem Job der Dir Spaß macht und ärgere Dich am einunddreißigsten Tag über den schlechteren Lohn, als dass Du dreißig Tage in Unglück lebst, und Dich am Zahltag über einen dicken Batzen auf dem Konto freust, von dem Du Dir aber eh nichts leisten möchtest, weil Du Dich nicht wohl fühlst.

Natürlich hat die Frau Recht, sehr sogar, nur leider ist eben heute der einunddreißigste Tag in der Stadt, in der ich mich wohlfühle…. :/

4 Responses to “Eine Weisheit meiner Oma.”

  1. André

    Von alten Menschen lernt man das Leben!
    Denn sie haben es erlebt.

  2. MarkOh

    Das würd ich auf jeden Fall unterschreiben. Manches wissen die Omas halt doch am besten! ;-)

  3. m@ik

    Deine Oma liegt sowas von richtig, das kann sie sich gar nicht vorstellen. Ich unterschreibe auch.

  4. arno

    alter schuetzt halt vor weisheit nicht :)

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