Archive for the ‘Studium’ Category

Diplomarbeit: HALBZEIT BABY!

Genau um 17:46 Uhr war es soweit. Meine Damen und Herren, wir haben Halbzeit, Bergfest, Scheitelpunkt… WAS AUCH IMMER! Seite 50 meiner Diplomarbeit ist geschrieben und das schwache Funkeln am Horizont könnte fast das Licht am Ende des Tunnels sein.

Definitiv ein geiles Gefühl! Auf zu den verbleibenden fünfzig Seiten!

Der Ernst des Lebens

… geht irgendwie jetzt los. Also so richtig meine ich. Denn nach den Klausuren und Diplom gibt es eine andere, grauenhafte Welt.. die der Arbeit.

Ich habe ja bereits erzählt, dass ich mich grade bei vier Unternehmen in Japan und zweien in China für ein Praktikum beworben habe. Falls das nicht klappt, so dachte ich mir, wär es doch ganz nett einen Plan B zu haben. JKs prompte Antwort darauf heute morgen im ICQ war: “ALG2″.

Naja das ist nicht so meins, also richte ich mein Augen seit einigen Tagen auf die Legionen der Jobsuchmaschinen, Arbeitsvermittler und Jobseiten der großen Konzerne. Mittlereweile haben sich zu den sechs Auslandspraktikabewerbungen noch 15 Job Bewerbungen gesellt. Mit einem Fokus auf Schweiz, Österreich und Köln konnte ich wenigstens örtlich eingrenzen wohin ich will, WAS ich jedoch genau will, das ist mir nicht so klar. Vielleicht weiß ich es, wenn ich das perfekte Job Angebot lese. Bis dahin suche ich e-Business Stellen von mobile Advertising bis RFID procurement, von e-Commerce sales ops bis training und certification.

Ich glaube auch Hannibal vom A-Team hatte immer einen Plan B. Na also!

UPDATE: Mail aus Tokio, ich wurde in die Short List der Bewerber aufgenommen. Eine Entscheidung gibts aber erst Ende März/ Anfang April. Also heißts weiter warten.

Jahrbuch und so…

IEB Jahrbuch 2007

Wie es mich halt ankotzt. Erst krieg ich im Dezember ein halbes Dutzend Stresseremails, ich solle doch bitte nen Text zu unserem EB4 Abschlussprojekt für das Jahrbuch verfassen, dann verplämper ich einen Abend dafür, um letztendlich eine stümperhaft zusammengekürzte Fassung im Jahrbuch vorzufinden. Was jetzt im Jahrbuch steht liest sich wie der Aufsatz eines Hauptschülers, ich möchte gar nicht wissen, wer da mit der Schere im IEB Studiengangsbüro zu Werke gegangen ist.

… und was soll das ganze Machwerk überhaupt? Einige Seiten sind mit unnötigen Transkripten so mit Blei zugemüllt, dass einem schon beim Überfliegen die Lust am Lesen vergeht, auf den nächsten bricht gähnende Leere über den Leser herein. Weit abseits von schlichter Eleganz, sind einige Seiten einfach mangels sinnigem Inhalts weiß geblieben, die Qualität der Bilder ist jenseits von Gut und Böse, bei vielen sieht man, dass sie einfach nur zusammen gegoogelt wurden… und ich habe das ganze bisher nur überflogen!

Update: Diplomarbeit

Habe grade nachgezählt und festgestellt, dass ich schon bei 37 Seiten bin. Demnach habe ich die Ein-Drittel-Grenze bereits überschritten, was absolut ein Grund zum feiern ist, denn jetzt ist erst Samstag Abend, ich habe noch ca. 6h in denen ich schreiben kann und morgen ist auch noch ein sehr langer Tag.

Schauen wir auf den Zeitplan, wenn ich davon ausgehe, dass ich nur bis Ende April tippen will und den gesamten Mai für Korrektur etc. haben will.

  • 8 verbleibende Wochenenden
  • entspricht 24 verbleibenden Schreibtagen
  • bei einer maximalen Seitenzahl von 100 entspricht dies 2,625 Seiten pro Schreibtag

Soweit sieht das ziemlich gut aus, ich werde trotzdem gleich erstmal weiter schreiben. :)

Update: Sonntag Abend. 40 Seiten. Oh yeah.

Hausarbeit Virtuelle Güter

I am currently working on my homework for the seminar “brand strategies on the internet” and the topic is “virtual goods”. Sounds interesting? It is. But beside the hot content I am doing this homework completely “virtual” via Googles writely to access the document from home and work without transfering any document. The text after the jump is the first chapter dealing with the definition of classical and virtual goods and is directly published via writelys post-to-blog function. Awesome.

1. Güterdefinition

Bevor ich auf die Besonderheiten virtueller Güter eingehen kann, möchte ich etwas weiter ausholen und auf Grundlage der Mikroökonomie den Begriff des Gutes in der Volkswirtschaft erklären. Diese Erklärung soll für die weiteren Ausführungen dieser Hausarbeit die speziellen Eigenschaften virtueller Güter darstellen und formulieren, in wie weit sich diese von „klassischen“ Gütern im wirtschaftlichen Sinne unterscheiden.

Ein „Gut“ bezeichnet per Definition ein „Mittel, welches geeignet ist, ein Bedürfnis zu befriedigen und damit Nutzen zu stiften.“[1] Die sich daraus ergebende Bedürfnisbefriedigung bezeichnet die Literatur als Konsum. Die Volkswirtschaft unterscheidet zwischen Konsum- und Produktionsgütern (letztere häufig als Produktionsfaktoren bezeichnet). Aufgrund des eingeschränkten Rahmens dieser Hausarbeit werde ich mich im Folgenden ausschließlich mit den Konsumgütern beschäftigen.

Konsumgüter werden weiter unterschieden in Sachgüter und Dienstleistungen. Sachgüter bezeichnen materielle Objekte, wie Kleidung, Nahrung etc., aber auch immaterielle Objekte. Diese umfassen geistige Leistungen, wie Ideen, Forschungsleistungen, künstlerische Leistungen und ausdrückliche Rechte, wie Copyrights, Patente etc. Die gleiche Unterscheidung findet sich bei den Dienstleistungen, die zum einen als materielle Ausprägung existieren, das beste Beispiel ist hier ein Reinigungsservice. Im Gegensatz dazu bezeichnet man beispielsweise Steuer- und Rechtsberatungen bzw. Entertainment als immaterielle Dienstleistung. Besonders dieser letzte Aspekt wird für die weitere Betrachtung der virtuellen Güter von spezieller Bedeutung sein.

Sachgüter können bei Gebrauch vernichtet werden, oder für längere Zeit eine Leistung abgeben. Güter, die beim Gebrauch untergehen, werden als Verbrauchsgüter bezeichnet. Güter, welche Leistungen abgeben, nennt man dagegen Gebrauchsgüter.[2] Letztlich ist die Unterscheidung zwischen freien und knappen Gütern für die weitere Argumentation wichtig. So wird ein Gut als frei bezeichnet, wenn es so reich zur Verfügung steht, dass seine Nutzung zu keinerlei Beeinträchtigung weiterer Nutzung desselben Gutes führt. Ein Gut ist dann knapp, wenn dies nicht der Fall ist. Als anschauliches Beispiel seien hier Pilze im Wald genannt, die so lange als freies Gut gelten, als dass ihr Sammeln zu keiner Beeinträchtigung weiterer Sammelaktivitäten führt.


Wende ich diese Definitionen nun auf virtuelle Güter an, so lässt sich schnell feststellen, dass diese Güter den klassischen Rahmen schnell sprengen. Die bisherige Definition virtueller Güter bezeichnet unter anderem Texte, Bilder und Musik, die jedoch stets mit physischen Produkten wie Papier oder Vinyl verbunden waren. Stellt man diese Definition neu auf, so bezeichnen virtuelle Güter Informationen, als entscheidender Rohstoff einer virtuellen Ökonomie. In dieser „neuen“ Ökonomie entsteht eine dreistufige Arbeitsteilung, in der die Kreativitätsstufe virtuelle Güter schafft, die Organisationsstufe diese virtuellen Güter verwaltet und die Materialisierungsstufe virtuelle Güter in reale Produkte transferiert.

Betrachte ich die Eigenschaften digitaler Produkte, gemeint ist damit ihr Beruhen auf Maschinencode, also einer Programmiersprache, so bekommt ein Aspekt der klassischen Ökonomie eine neue Bedeutung; die Homogenität, also vollständige Substituierbarkeit von Gütern. Ohne entsprechende Schutzmaßnahmen lassen sich virtuelle Güter, also ihre digitale Grundlage kopieren und vervielfältigen. Die Homogenität virtueller Güter lässt sich dadurch ausdrücken, dass die Konsumenten keinerlei Vorliebe für die eine oder andere Ausprägung des Gutes hegen[3]. Die Literatur schreibt dazu, dass keine sachlichen, persönlichen, räumlichen und zeitlichen Präferenzen auftreten. Sachlich meint dabei, dass eine Ausprägung des Gutes denselben Zeck in derselben Weise erfüllt, wie eine andere. Die persönliche Präferenz bezeichnet eine persönliche Bindung, die nicht zwischen Anbieter und Nachfrager bestehen darf. Die räumliche Präferenz ist in Bezug auf virtuelle Güter vernachlässigbar, da sie besagt, dass alle Verkaufsstätten gleich weit entfernt sein müssen, sie sei jedoch der Vollständigkeit halber hier erwähnt. Wichtig ist jedoch die zeitliche Präferenz, die besagt, dass es keine unterschiedlichen Verkaufszeiten geben darf. Ist nur eine einzige dieser Bedingungen verletzt, handelt es sich um heterogene Güter, die nicht vollkommen gegeneinander substituierbar sind. Im besonderen Fall der virtuellen Güter, die keinerlei haptisches Konsumerlebnis vermitteln, ist dies oft der einzige Weg, sich von anderen Gütern abzugrenzen.

Fasse ich zusammen, so ergibt sich eine eigene Definition für virtuelle Güter. Diese besagt, dass virtuelle Güter an keinerlei physische Medien gebunden sind, außer dass sie nur als binärer Datenstrom bestehen, der den Konsumenten via digitale Kommunikationsmedien, wie dem Internet, übersandt werden. Das übermittelte Gut besteht ausschließlich aus digitalen Bits, da es von einem Transmissionssystem übertragen wurde. Digitale Informationen auf einem Trägermedium, wie CD oder DVD, gelten nicht als virtuelles Gut.[4]




[1] J. Schumann, U. Meyer, W. Ströbele; Grundzüge der mikroökonomischen Theorie, Berlin, 1999. S. 33

[2] S. Wied-Nebbeling, H. Schott; Grundlagen der Mikroökonomik, Springer, Berlin, 2005, S. 4

[3] S. Wied-Nebbeling, H. Schott; Grundlagen der Mikroökonomik, Springer, Berlin, 2005, S. 6

[4] E. Stefferud, Co-Founder of First Virtual Holdings, Inc., Huntington Beach, California, USA

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life is good again…

… my documentation arrived in Berlin on Friday. Finally its “really” over.

Electronic Business Praxisprojekt Videos

Dank Frank konnte ich die Videos unserer Abschlusspräsis hochladen.

Einleitung (Thoschi)
Midvox (Susanne, Antje, Mike, Frank)
BSR (Catalina, Alex, Markus, André)
DaimlerChrysler (Jeanny, Silvija, Gerard, ICKE)
Vattenfall (Sarah, Irm, b.)

Enjoy.