Der Tag an dem die Cola zurückkehrte!

zzisch!

Gestern war der genau dreihundertfünfundsechzigste Tag nach meiner Erklärung einer Colaabstinenz am 30. Juni 2008… und ich habe es tatsächlich ein Jahr komplett ohne Cola ausgehalten. Wer mich-vor-einem-Jahr kannte, weiß um die Tragweite dieser Leistung, entsprechend bin ich dann auch recht stolz auf mich. Die erste kleine Flasche habe ich dann auch sprichwörtlich genossen, wenn der Effekt auch nicht halb so berauschend war, wie erhofft. Vielleicht sind meine Cola Zeiten ja endgültig vorbei? Ich glaube jedenfalls nicht, dass ich wieder in ähnlich exzessive Gewohnheiten verfallen werden. Jetzt aber erst einmal prost!

Transformers 2.

Transformers 2

Nicht einmal wenn ich wollte, könnte ich dieses Kinoerlebnis in Worte fassen, so großartig war es. Jaja ich übertreibe immer und bin quasi nach jedem Film euphorisiert. Aber ganz ehrlich, Transformers 2 hatte das beste an Action, Effekten und Sound zu bieten, was ich seit Jahren gesehen habe. Ok, es gibt sicher Filme mit besserer Story, es gibt Filme mit besseren Hauptdarstellern… aber es gibt keinen Film mit so unglaublicher Jungs-Spielzeug-Phantasien-Gut-Gegen-Böse-Action. Definitiv! Ich hatte “oh yeah” Momente beim Gucken, um mich rum sind die Leute in ihren Sitzen abgegangen und am Ende hat der gesamte Saal applaudiert. Ach und ich will eins nicht unerwähnt lassen: Megan Fox – nuff said!

Für solche Filme wurden Kinos gemacht.

Unser Pilgerweg auf dem Camino Frances.

Da sind wir wieder… und ich habe lange überlegt, ob ich überhaupt was zum Urlaub schreiben sollte. Ich wollte aber in jedem Fall zumindest kurz die einzelnen Etappen beschreiben und wie atemberaubend schön, aber auch teilweise beschwerlich der Weg war. Die vielen kleinen Erlebnisse, Begegnungen und Erfahrungen passen jedoch nicht hier hin und so will ich gar nicht versuchen, etwas davon fest zu halten. Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass es eine großartige Erfahrung war. Die Fotos dazu gibt es bei mir im Flickr.

Da wir leider aus zeitlichen Gründen nicht den gesamten Camino Frances zurücklegen können, beginnt unsere Reise in León, welches wir mit dem Flugzeit via Berlin und Madrid erreichen. León ist ein chices kleines Städtchen mit einer beeindruckenden Kathedrale und einer schönen Altstadt. Wir haben uns hier ein Zimmer in einem kleinen Hotel genommen, am Tag unserer Ankunft den Stempel in unserem Pilgerpass geholt und bewundernd die vielen Pilger bestaunt.

Kathedrale von León

1. Etappe: von León nach Hospital de Órbigo – 38km
Für die erste Etappe haben wir uns direkt die längste Tour unseres gesamten Pilgerweges vorgenommen. 38 Kilometer wollen wir bewältigen und der Tag verspricht schon morgens sehr heiß zu werden. Wir verlassen unsere Unterkunft um 7:00 Uhr und erreichen den Stadtrand mit den ersten Sonnenstrahlen im Rücken. Lernen bereits den ersten Pilger kennen, einen netten Opi aus Australien, sicher Ende 60 oder Anfang 70, der bereits seit 4 Wochen unterwegs ist – Wahnsinn! Während der ersten Stunden sind wir noch recht allein unterwegs und treffen nur alle paar Kilometer andere Pilger. Nach dem Mittag wird es sehr heiß, die Sonne brennt und weit und breit gibt es kaum schattenspendende Bäume. Um uns herum nur rote, verbrannte Erde und Staub, vor uns endlos gradeaus verlaufende Wege. Wir erreichen nach 11h Hospital de Órbigo und schlafen erst einmal 2h vor Erschöpfung in einem kleinen Hostal direkt am Fuß der alten römischen Steinbrücke im Zentrum des Dorfes. Auf dem Kirchturm nisten 3 Storchfamilien und wir sehen insgesamt 7 Störche. Schlafen nach dem Essen, unserem ersten Pilgermenü, wie Steine ein.

Hospital de Órbigo

2. Etappe: von Hospital de Órbigo nach Astorga – 18m
Es geht wieder um 7:00 Uhr los, wir Frühstücken in unserem Hostel mit Café con leche und Croissant. Ein deutsches Pärchen fühstückt am Tisch neben uns und grüßt freundlich. Zum Glück sind es heute nur 18km, der gestrige Tag steckt uns noch voll in den Knochen und uns quält der Muskelkater. In den frühen Morgenstunden sind 7 Pilger mit uns auf dem Camino unterwegs, der auf einer Strecke von 15km mehr oder weniger permanent bergauf führt. Gegen MIttag erreichen wir Astorga und finden ein Zimmer in einem Altersheim, welches ebenfalls Doppelzimmer vermietet… etwas gruselig aber wir wollen hier ja nur Duschen und Schlafen. Astorga ist wunderschön, das Museum der Kathedrale ist eines der schönsten, dass ich je besucht habe und auch die Kathedrale selbst ist wunderschön. Der Bischoffspalast neben der Kathedrale wurde von Gaudi gebaut und ist ein wahres Kunstwerk. Treffen das deutsche Pärchen von heute Morgen wieder, erzählen und lachen zusammen. Abends essen wir lecker fettige patatas fritas auf dem Rathausplatz und fallen erschöpft um 22 Uhr ins Bett.

Auf dem Weg nach Astorga

3. Etappe: von Astorga nach Rabanal del Camino – 20km
Wir verlassen Astorga um 7:00 Uhr ohne Frühstück, holen dies jedoch im ersten Ort auf dem Camino nach. Das Frühstück ist großartig, lecker Bocadillo con queso und café, die Sonne kitzelt uns in den Augen und alle Pilger scheinen gut gelaunt zu sein. Deren Anzahl scheint sich plötzlich verdreifacht zu haben, soviele sind hier grade unterwegs. Der Weg nach Rabanal ist mühsam und oft steil ansteigend, das Dörfchen selbst jedoch wunderschön. Wir übernachten in einer privaten Herberge, wo wir für wenige Euro ein Doppelzimmer ergattern. Verbringen den Nachmittag schwatzen mit dem deutschen Pärchen, von dem wir nun auch endlich die Namen erfahren haben. Mittlerweile sehen wir auf den Etappen jeden Tag die gleichen Gesichter. Mal überholen uns diese, mal überholen wir sie, immer freundlich grüßend und am Abend trifft man sich dann meist noch einmal wieder.

kurz vor Rabanal del Camino

4. Etappe: von Rabanal del Camino nach Molinaseca – 26km
Da die heutige Etappe etwas länger wird gehen wir bereits um 6:15 Uhr los und sind somit schon vor der Sonne auf den Beinen. Über 7km geht es steil bergauf zum Cruz de Ferro. Beim Frühstück in einer Herberge nach 4km treffen wir unser Pärchen wieder und legen die letzten Kilometer zum Pass zusammen zurück. Das Cruz de Ferro (1517m ü.N.N.) gilt als eines der symbolträchtigsten Monumente des gesamten Jakobsweges. Auf einem Steinhaufen tront ein 5m hoher Eichenstamm der von einem Metallkreuz gekrönt wird. Der Steinhaufen wächst stetig, einer uralten Pilgertradition folgend. Diese besagt, dass jeder Pilger an dieser Stelle einen Stein, stellvertretend für alle inneren Lasten, ablegen soll. Ich habe dafür auch extra einen Feuerstein vom Strand der Ostsee eingepackt und füge ihn zu den hundertausend anderen Steinen hinzu. Die Aussicht von hier oben ist gigantisch und wunderschön. Nach Molinaseca geht es dann über etliche Kilometer steil bergab, auf Schotterpisten, steinigen Pfaden und durch enge kleine Dörfer. Molinaseca ist angenehm still, trotz der vielen Pilger und wir genießen den Nachmittag mit den Füßen im Wasser des kleinen Flusses, der das kleien Städtchen durchquert.

am Cruz de Ferro

5. Etappe: von Molinaseca nach Villafranca del Bierzo – 32km
Heute liegt eine der anstrengendsten Etappen vor uns und so verlassen wir bereits um viertel vor 6 die Stadt und legen die ersten Kilometer in vollkommener Dunkelheit zurück. Es ist angenehm kühl und so kommen wir sehr schnell voran. Bei Sonnenaufgang erreichen wir bereits Ponferrada, wo wir die gewaltig Templerburg leider nur im Vorbeigehen bewundern können, da wir die Stadt schnell durchqueren wollen – die Temperatur steigt mit jeder Stunde stark an. Gegen Mittag durchqueren wir bei 35°C die Wein- und Obstberge des El Bierzo, vorbei an Kirschbäumen, die vor roten Früchten keine Blätter zu haben scheinen. Vollkommen kaputt kommen wir um 14:30 Uhr in Villafrance del Bierzo an, schlafen kurz und erkunden dann das kleine Städtchen. Unser Abendessen besteht heute aus selbstgemachten Bocadillos mit Zutaten aus dem Supermercado, dazu leckere Oliven und frische knallrote Tomaten.

Kirschbäume bei Villafranca del Bierzo

6. Etappe: von Villafranca del Bierzo nach O Cebreiro – 29km
Wir beginnen unseren heutigen Pilgerweg um 6 Uhr und entscheiden uns im Morgengrauen gegen den Camino Duro und laufen nun also die nächsten Kilometer entlang der alten Nationalstraße. Wer Hapes Buch gelesen hat, wird sich an dieses Kapitel noch gut erinnern, da es jedoch mittlerweile eine neue Autobahn gibt, haben wir die von Hape beschriebenen Schrecken dieser Tour überhaupt nicht erleben müssen. Nach zwei Stunden legen wir eine Pause in einem kleinen Örtchen namens Pereje ein, wo es in einer Bar ein geniales Frühstück gibt: Pfannekuchen. Nach zwei Stück dieser Köstlichkeit und einem großen Café con leche sind wir super gut drauf und gestärkt. Um 12 Uhr erreichen wir unser eigentliches Ziel des heutigen Tages: die (schwäbische) Pilgerherberge in La Faba (in der man umsonst übernachten kann, wenn man eine Strophe eines Gedichtes/ Liedes eines schwäbischen Poeten aufsagen kann). Da es in dem kleinen Örtchen außer der Herberge nicht viel gibt, die Sonne sich heute hinter den Wolken versteckt und wir anscheinend noch immer Kraft vom Frühstück in den Knochen haben, entscheiden wir uns, bis nach O Cebreiro weiter zu laufen. Diese 5km werden in jedem Jakobswegführer (und von allen anderen Pilgern) als die härtesten Kilometer des gesamten Weges beschrieben, gilt es doch 300 Höhenmeter auf steinigen und felsigen schmalen wegen zu überwinden. So überholen wir auch etliche japsende und schwitzende Pilger auf diesem Stück weg und erreichen voller Glück den Grenzstein nach Galicien. Nur kurze Zeit später erreichen wir O Cebreiro und werden mit einer umwerfenden Aussicht belohnt. Wir finden ein tolles Zimmer in einem alten Bauernhaus und genießen Abends die letzten Sonnenstrahlen bei selbstgemachten Bocadillos und einem Café. Achja, heute ist Halbzeit. Leider.

Grenzstein nach Galicien

7. Etappe: von O Cebreiro nach Triacastela – 21km
Für den Abstieg nach Triacastela hat uns unser Reiseführer eine gewaltige Aussicht versprochen. Leider ist O Cebreiro am Morgen in dichten Neben gehüllt, der sich über den gesamten Tag nicht lichtet. So traben wir, mit einer Sicht von nicht mehr als 50m, stur den gesamten Weg vor uns uns. Es gibt rein gar nichts zu sehen und auch um uns herum scheinen alle Pilger leicht bedrückt zu sein. Außer einem gelegentlichen Hola kommt heute kaum jemandem etwas anderes über die Lippen. In Triacastela finden wir eine schönes Zimmer in einer privaten Herberge, die auch über Waschmaschine und Trockner verfügt. So können wir seit Tagen zum ersten Mal wieder unsere Wäsche richtig waschen, ein Traum. Um 19:00 Uhr besuchenwir die Pilgermesse, die wirklich schön ist (auch für mich als Atheisten), da der Pfarrer die Pilger selbst in ihrer jeweiligen Muttersprache an der Predigt teilhaben lässt. Natürlich darf Angela den deutschen Part übernehmen. Die Küche der Herberge ist toll ausgestattet und so zaubern wir uns zum Abendessen eine tolle Nudelsuppe, mit frischem Brot, galicischem Käse, Oliven und Salami. Wir schlafen mit der Hoffnung ein, dass der am Abend begonnene Regen, morgen wieder vorbei sein möge.

Nebel

8. Etappe: von Triacastela nach Sarria – 17km
Auch dieser Tag beginnt grau in grau und nasskalt, es liegen nur 17km vor uns, die jedoch steil bergauf und bergab verlaufen sollen. Der Regen hat außerdem dazu beigetragen, dass viele Wege sich in matschige Tümpel verwandelt haben, was das Laufen zusätzlich erschwert. Wir erreichen Sarria bereits gegen Mittag, nachdem wir auf der Strecke kaum Pilger getroffen haben, sie sich wohl alle für die längere Tour über Samos entschieden haben. In einem kleinen Outdoor Laden kaufen wir uns Regenponchos, da die Niederschläge laut Wetterbericht wohl weiter zunehmen werden. In einer sauberen und schönen privaten Herberge bekommen wir ein Doppelzimmer und lassen uns von der hauseigenen Küche ein tolles Mittagessen zaubern. Angela beschließt danach im Aufenthaltsraum noch etwas mit den Pilgern zu quatschen, während ich etwas schlaf nachhole. Als ich zwei Stunden später aufwache hat ein gewaltiges Gewitter eingesetzt. Waren wir Anfangs noch allein in der Herberge ist diese nun komplett voll und der Aufenthaltsraum randvoll. Angela hat natürlich schon massig Bekanntschaften gemacht und ist fleißig am quatschen. Abendessen gibt es heute wieder aus dem Supermercado, diese Oliven hier sind einfach unglaublich gut.

nach Sarria

9. Etappe: von Sarria nach Portomarín – 21km
Es geht um 7:00 Uhr in leichtem Niesel und Nebel loss, die Tour soll laut Pilgerführer einfach werden, wir merken jedoch schnell, dass viele Straßen und Wege vom Regen aufgeweicht sind. Wir kommen dennoch sehr zügig voran und schaffen die 21km in knapp fünf Stunden. Unsere Ponchos haben uns heute bereits mehrfach sehr gute Dienste geleistet. Da die Herbergen in Portomarín nicht wirklich überzeugen können, machen wir uns auf die Suche nach einem Doppelzimmer. Wir werden im besten Hotel der Stadt fündig, wo wir für wenig Geld in einem kleinen Zimmer unter dem Dach (mit Bad auf dem Gang) Unterkunft finden – perfekt. Der Ort selbst ist sehr langweilig, aber wir finden einen kleinem Ramschladen, wo wir uns ein Kartenspiel kaufen… und irgendwie habe ich im Regen Sudoku für mich entdeckt.

Abenteuerliche Wege

10. Etappe: von Portomarín nach Palas de Rei – 24km
Ich würde gern schreiben, dass wir kurz nach Sonnenaufgang gestarten sind, doch leider habe dich durch die vielen Regenwolken keine Sonne erblicken können. Es ist wieder alles nass und kalt und so starten wir von Anfang an in unserer Regenmontur. Dieser Abschnitt des Camino ist recht einfach zu bewältigen und die Natur um uns herum ist wunderschön, trotz des vielen und oft starken Regens. Palas de Rei ist leider auch recht verschlafen und so gibt es nicht viel zu erzählen.

Galicischer Maisspeicher

11. Etappe: von Palas de Rei nach Arzúa – 29km
Heute morgen werden wir schon vom Regen auf dem Dachfenster geweckt. Es erwartet uns noch einmal eine sehr anstrengende und lange Etappe, die heute auch noch durch starken Wind erschwert wird. Wir sind dankbar für jede Pause, in der wir kurz einen Teil der nassen Klamotten ausziehen und wechseln können. Alles ist klamm und kalt. Als unsere Stimmung grad auf dem Tiefpunkt zu sein scheind treffen wir auf eine Pilgerin, die uns schon in den vergangenen Tagen begleitet hat, mit der wir jedoch bis auf ein freundliches Hola! bisher kein Wort gewechselt haben. Wie sich herausstellt stammt sie aus Nebraska, hat gerade sieben Monate als Englisch Lehrerin in Süd Spanien gearbeitet und läuft den Camino vor ihrer Rückkehr in die Staaten. Schnell sind wir drei in ein intensives Gespräch vertieft und die Zeit vergeht wie im Flug. Im Nu erreichen wir Arzúa wo wir uns gegen eine Herberge und für eine Pension entscheiden, wo wir unsere Klamotten, die komplett durchnässt sind, trocknen wollen. Es regnet ab dem Nachmittag ununterbrochen, was uns dazu zwingt, uns meist drinnen aufzuhalten: Café con leche, Kartenspiele und Kirchenbesuch.

Regen, Regen, nichts als Regen!

12. Etappe: von Arzúa nach Pedrouzo – 19km
Die vorletzte Etappe. Durch leichten Regen geht es entlang grüner Wälder voran. Mit uns sind viel Dutzend Pilger unterwegs und man kann in allen Gesichtern die Hoffnung auf besseres Wetter lesen. Der Regen lässt auch heute kaum Aktivitäten zu und außer dem großartigen Hamburger zum Abendessen gibt es kaum Interessantes zu erwähnen.

Pilger Pause

13. Etappe: von Pedrouzo nach Santiago de Compostela – 22km
Heute ist es soweit, des Ziel unseres Pilgerweges liegt vor uns. Leider wird sich im Laufe des Tages herausstellen, dass dies zugleich auch der vielleicht schlimmste Pilgertag werden soll, da es von Anfang an wie aus Eimern von Himmel gießt. Nach zwei Stunden Marsch durch Dauerregen sind wir bereits patschenass, der anscheinend immer stärker werdende Wind erschwert und das Laufen und lässt uns in den nassen Klamotten frieren. Nach 4h erreichen wir den Monto do Gozo, übersetzt “Berg der Freude”, benannt nach dem Glücksgefühl, dass die Pilger verspüren, wenn sie zum ersten Mal von hier die Türme der Kathedrale von Santiago erblicken. Es regnet jedoch so stark, dass wir von der Spitze des Berges keine 10m weit schauen können, was unsere Freude merklich dämpft. Erst nachdem wir uns in Santiago mit Hilfe der Pilgerinformation ein super schönes Hotel genau im Zentrum besorgt haben, dort aus den klatschnassen Klamotten unter die heiße dusche geschlüpft und schließlich in den wenigen trockenen Dingen im Pilgerbüro stehen, wo wir gegen vorlage unseres Pilgerpasses die Compostela, das Zeugnis unseres Pilgern entgegen nehmen, erreicht uns langsam ein glückliches Gefühl.

Kathedrale in Santiago de Compostela

Die kommenden zwei Tage in Santiago sind wunderschön, denn der Himmel reißt endlich auf und die Sonne kehrt mit all ihrer Kraft zurück. Wir sehen unglaublich viele bekannte Gesichter wieder, beglückwünschen einander und erkunden gemeinsam die vielen kleinen Lokale, Bars und Restaurants. Die Kathedrale ist unglaublich schön und es ist ein bewegendes Gefühl mit den gelaufenen Kilometern in den Knochen davor zu stehen. Die Pilgermesse ist ebenso beeindruckend, die Kathedrale ist bis auf den letzten Stehplatz gefüllt und als am Ende der Messe eine ungarische Pilgerin das Ave Maria singt halten alle die Luft an, ein unvergesslicher Moment.

Da die Sonne uns noch etwas bestehend bleibt entscheiden wir uns am letzten Tag vor unserer Abreise dazu mit dem Bus nach Finisterre zu fahren. Viele Pilger, denen Santiago zu touristisch ist, suchen die Ruhe in den verbleibenden Kilometern zum Kap Finisterre. Der Name Finisterre bedeutet “Ende der Welt” und geht auf frühere Zeiten zurück, da dieser Kap als westlichster Punkt Europas und somit als das Ende der Welt angesehen wurde. Da wir keine Zeit mehr haben, können wir diesen Weg nicht mehr zu Fuß zurück legen. Die Gefühle dort am Kap zu beschreiben will ich gar nicht erst versuchen, wenn überhaupt lasse ich ein paar Bilder davon sprechen, in jedem Fall sollte man dies jedoch selbst erleben.

am Kap Finisterre

Wir sind dann mal weg :)

Ach, ich wollte erst der Versuchung widerstehen, Hape noch vor Reiseantritt zu zitieren, aber nachdem ich heute die letzten Seiten gelesen habe und vor lauter Vorfreude nun kaum noch an mir halten kann, musste es nun sein.

Wir werden uns also heute auf den Weg nach Berlin machen, morgen gen Spanien abfliegen und am Freitag in aller Herrgottsfrühe mit unserer Pilgerung auf dem Jakobsweg beginnen. Wie wir das schaffen wollen in den mageren zwei Wochen Urlaub die uns vergönnt sind? Nun, gar nicht. Die Gesamtstrecke von über 850km wäre zweifellos nur in einem leichten Jogging während dieser Zeitspanne zu absolvieren. Da man aber als echter Pilger durchgeht, wenn man wenigstens die letzten 100km zu Fuß zurück gelegt hat, werden wir von León aus starten und über 13 Etappen nach Santiago de Compostela pilgern; immerhin auch gut 350km.

Wünscht uns Glück und keine Blasen :)

Wir sind dann mal weg!

NDR ZAPP Beitrag zum Thema Netzsperren.

Unbedingt diesen Beitrag der NDR-Sendung ZAPP über die geplanten Netzsperren anschauen. Mit dabei sind Christian Bahls vom Mogis, die Petitionseinreicherin Franziska Heine, Professor Thomas Hoeren und Holger Bleich von der ct. Das beste Video was ich bisher zu diesem Thema gesehen habe.

via [Nerdcore]

Space is disease and danger wrapped in darkness and silence.

Star Trek

Ich war grade im zum aller ersten Mal in meinem Leben allein im Kino. Also nicht etwa der einzige Besucher der Vorstellung, sondern ohne Begleitung. Das fühlte sich beim Ticketkauf schon etwas komisch an, habe mich gefragt, wie ich das der freundlichen Dame am Kartencomputer am besten verclickern sollte; “Ich hätte gern EIN Ticket!” ? Das erschien mir komisch… also habe ich vorher reserviert, so dass ich nur sagen musste “Ich habe reserviert auf 8129″. Sie hat natürlich trotzdem etwas zweifeln gefragt, ob das wirklich nur “EIN Ticket” sei, aber das war mir dann auch egal. Letztlich saßen im Kino etwa 10 Kerle vollkommen allein in Ihren Sitzen, wahrscheinlich alles Leidensgenossen, deren Freundinnen sich nicht zu diesem Film bequemen wollten. Ein echtes Trekki Päärchen mit Romulanischen Hautverzierungen gab es auch zu sehen, in kompletter Montur.

Zum Film selbst will ich nicht viel sagen. Er war sehr sehr gut, habe viel und herzhaft gelacht, wundervolle Schauspieler gesehen und fühlte mich die gesamte Zeit über sehr gut unterhalten. Einer der besten Filme seit Langem und ein würdiger Star Trek.

PS: Wahnsinn, wie lang die Trivia Seite bei IMDB ist.

Lieblingspulli.

Gerade bin ich aus Amsterdam und habe diesemal weder Käse noch Tulpen mitgebracht, sondern dicke Halsschmerzen und eine verstopfte Nase. Die gabs sogar umsonst! Wahrscheinlich brauch ich mich aber auch nicht wundern, bin ich doch gestern abend nur in Hemd und Jacket etliche Kilometer durch die Grachten gelatscht, ohne daran zu denken, dass es nur 4°C draußen waren.

Das ganze hat jedoch auch einen riesen Vorteil! Ich habe irgendwann mal gelesen, dass man in Zeiten von Krankheit, ganz besondere, nämlich Lieblingsklamotten tragen soll, damit man auch seelisch ganz schnell wieder auf die Höhe kommt. Daher trage ich in diesen Zeiten IMMER meinen Chicago Bulls Sweater, den mir meine Paps 1994 aus Chicago mitgebracht hat. Das Teil sitzt noch immer wie angegossen, auch wenn ich durch die Kopföffnung schon mit 13 nicht wirklich gepasst habe … die Amis haben anscheinend kleinere Köpfe *hust*. Jedenfalls geht es mir ganz sicher ganz schnell wieder gut!

My Bulls Sweater!

Generalprobe bestanden.

Am Samstag haben wir unsere Ausrüstung der dringend notwendigen Prüfung unter realen Bedingungen unterzogen. Ach ja, das habe ich noch gar nicht erwähnt glaube ich. In gut 2 Wochen werden wir unseren Sommerurlaub antreten, der nach unserem Trip quer durch Kanada letztes Jahr, auch diesmal wieder auf Strände und Sonnenschirme verzichtet… obwohl wir wahrscheinlich auch jede Menge Sand sehen werden.

Wir werden uns jedenfalls auf die Spuren des heiligen Jakobs begeben und da man so eine große Wanderung nicht einfach so von Zaunbrechen sollte, müssen Menschen und Material vorher zumindest eingelaufen und getestet werden. So machten wir uns am Samstag Morgen per Zug auf nach Wintermoor am westlichen Rand der Lüneburger Heide. Der Naturschutzpark ist wirklich wunderschön mit weiten Feldern, großen Gebiete wilder Wälder und außer uns nur wenigen Wanderern. Auf insgesamt 21km durchquerten wir die Heide einmal ziemlich genau von Westen nach Osten und erreichten viereinhalb Stunden später Hanstedt.

Das ganze war unter anderem notwendig, um unsere neuen Schuhe einzulaufen und damit späteren Blasen vorzubeugen. Es war aber auch ganz spannend mal zu spüren, wie schwer 8kg auf dem Rücken tatsächlich sein können und wie sie sich im Verlauf der Wanderung immer stärker bemerkbar machen. Am Abend fühlten wir uns jedoch wahnsinnig gut und freuen uns jetzt noch mehr auf unseren Urlaub.

… und ick will keine dummen Sprüche dazu, wie ick den Wanderklamotten aussehe :)

Jetzt neu: Verbotspolitik!

In den vergangenen Wochen wurde, ausgelöst durch ein Gesetzesvorhaben der Bundesregierung, Internetseiten mit kinderpornographischen Inhalten zu sperren, sehr viel über die Zensur disku- und debatiert. Dass wir in Deutschland bei diesem Thema noch immer (zum Glück) sehr sensibel reagieren, zeigte die, von mittlerweile fast 70.000 (!!!) Menschen unterzeichnete, E-Petition gegen Internetsperren. Das muss man sich mal vorstellen, 70.000 Unterschriften und das, obwohl wir Deutschen doch sonst relativ lahm und faul sind, was solchen Aktivismus angeht. Diese Zahl ist jedoch noch lange kein Zeichen dafür, dass die Problematik auch pauschal verstanden wird. Apropos “pauschal”, den Vogel schoss unlängst unser Wirtschaftsminister zu Guttenberg mit diesem Zitat ab (aus der Tagesschau vom 08.05.2009):

Es macht mich schon sehr betroffen, wenn pauschal der Eindruck entstehen sollte, dass es Menschen gibt, die sich gegen die Sperrung von kinderpornographischen Inhalten sträuben. Das ist nun wirklich eines der wichtigsten Vorhaben in vielerlei Hinsicht.

Dass eine Sperre von Internetseiten nicht das Problem selbst beseitigt, sondern vielmehr in den Meinungsfreiraummündiger Bürger eingreift wurde an vielen Stellen diskutiert. Passend, wenn auch sehr makaber fand ich einen Vergleich, den ich vor kurzem in einem Blog las. Dort meinte der Autor nur, dass “eine Blockade von Internetseiten zum Schutz vor Kinderpornographie wäre so sinnvoll, als würde man Frauen zwingen nur noch Kartoffelsäcke zu tragen, um sie vor Vergewaltigungen zu schützen.”

In der letzten Woche machte unsere gewählten Volksvertreter dann durch einen neuerlichen Geniestreich von sich reden: geplant ist Spiele wie Paintball zu verbieten. In den letzten Tagen habe ich dazu mit verschiedenen Menschen gesprochen und eine Vielzahl recht unterschiedlicher Meinungen dazu gehört. Ich ganz persönlich bin auch zwischen zwei Ansichten hin und her gerissen. Auf der einen Seite sagt mir der gesunde Menschenverstand, dass es in jedem Fall falsch ist, mit einer Waffe auf einen Menschen zu zielen, ob nun Paintball Markierer oder reale Schusswaffe. In vielen Gesprächen wurde auch schnell der Vergleich zu anderen Kampfsportaren wie z.B. dem Fechten aufgeworfen, der im Prinzip das gleiche Szenario verkörpern würde: das Töten eines Menschen. Fraglich ist, ob eine automatische Waffe ein anderes Machtverhältnis entsteht, als dies bei anderen Kampf(sport)arten der Fall ist. Wenn jedoch ein Degen nicht unter diese Regelung fällt, wie ist es dann um eine Wasserpistole bestellt, oder um Platzpatronenpistolen, Pfeil und Bogen?

Wie aber bereits angedeutet teile ich in bei dieser Thematik zwei Ansichten. Unser Grundgesetz räumt den Bürgern der Bundesrepublik Deutschland persönliche Freiheitsrechte ein. Dort heißt es in Artikel 2 (1) GG:

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit
er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige
Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

Dort steht also Schwarz auf Weiß, dass ich tun und lassen kann, wonach immer mir der Sinn steht, so lange ich niemanden damit meinerseits einschränke oder gar schädige. Aktivitäten, die also keinen Gesetz widersprechen und die Rechte eines anderen nicht verletzen, fallen somit eindeutig unter diese persönlichen Freiheitsrechte. Dass Paintball und ähnliche Spiele bestimmten Menschen nicht gefallen ist ihr gutes Recht, sie haben jedoch die gesetzlich eingeräumte Freiheit, davon Abstand zu nehmen. Ohne ihr eigenes Zutun werden sie davon nicht betroffen. Auch wenn verschiedene Thesen aufgestellt werden können, in wie weit Paintball die Hemmschwellen zum Gebrauch realer Waffen senken, sie sind und bleiben nur Vermutungen und Behauptungen. Auf dieser Basis darf keine gesetzliche Regelung erfolgen.

Genau da sind wir dann aber bei dem eigentlich brisanten Kern der gesamten Problematik. Sowohl bei der Sperrung von Internetseiten, als auch dem Verbot von Paintball überschreitet der Staat eindeutig die für ihn festgesteckten Grenzen. Die Regierung maßt sich an, als Sittenpolizei aufzutreten, um uns vorzuschreiben, was richtig und falsch, gut und schlecht, schwarz und weiß sei. Wie bei den meisten Dingen, sind dabei die ersten kleinen Schritte Vorboten eines viel größeren Übels.

Was Herr von Guttenberg wohl bis heute nicht begreift ist, dass die Unterzeichner der E-Petition nicht etwa gegen die Sperrung von kinderpornographischen Internetseiten vorgehen wollen, sondern gegen staatliches Einschreiten am falschen Punkt aufzeigen. Dem Grundgesetz entsprechend (Artikel 5 (2) GG) müsste die Regierung gegen die Verbreiter/ Bereitsteller solcher Inhalte vorgehen, denn sie sind es, die Gesetze brechen. Stattdessen findet eine Zensur statt, die der Staat durch das Verbot illegaler Inhalte rechtfertigt, jedoch verschweigt, dass so Instrumente geschaffen werden, die zur willkürlichen Zensur von jedem beliebigen Inhalt missbraucht werden können. Dazu überaus treffend das folgende Zitat aus dem Tagesspiegel:

Die Risiken und Nebenwirkungen sind indes beängstigend. Das Bundeskriminalamt, so die Idee, führt eine Liste inkriminierter Seiten, die von Providern zu sperren sind. Da eine solche Liste ein Katalog kinderpornografischer Angebote mit Adresse ist, muss sie geheim bleiben. So erfährt die Öffentlichkeit aber auch nicht, was aus dem Datenverkehr gezogen wird – und ob es zu Recht geschieht. Eine ungeheure Aussicht: staatliche Behörden, die unkontrolliert zensieren. Was für eine Versuchung, auch andere Seiten zu blockieren, ob aus polizeilichen, politischen, moralischen oder sonstigen nicht gesetzlichen Gründen. Die Server, auf denen die Bilder missbrauchter Kinder liegen, bleiben unangetastet.

So bewegen wir uns auf eine Verbotspolitik hin, die wir eigentlich überwunden glaubten. So kann ich nur jeden dazu auffordern, sich an Artikel 20 GG zu erinnern, denn dort heißt es:

Artikel 20
[Verfassungsgrundsätze – Widerstandsrecht]
(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer
Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen
und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der
vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende
Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben
alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich
ist.

Lesenswert: Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland

Ich muss mal wieder ein Buch auf Deutsch lesen!

Seit ein paar Jahren lese ich quasi jedes Buch in Englischer Sprache, was vor allem daran liegt, dass die Autoren, deren Werke ich lese, meist aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum stammen. Schuld daran ist natürlich vor allem, dass ich mich thematisch in Fantasy und Sci-Fi Kreisen bewege, in denen leider wenige gute Deutsche Autoren ihr Unwesen treiben… und niemand soll es wagen, mir hier mit Wolfgang Hohlbein zu kommen, der werte Herr taugt meines Erachtens nach gerade zum GZSZ Drehbuchschreiber, das war es dann aber auch. Der Sprachwahn setzte sich jedoch auch im Kino fort und zeigte sich darin, dass ich fast alle Filme im englischen Original sehen musste. In Berlin und später in Zürich war das gar kein Problem, gab es doch immer mindestens ein großes Kino, was dies anbot. Das ganze ging dann soweit, dass ich unbedingt Nochnoy Dozor im Original sehen wollte, um dann im Kinosaal sitzend, den Mund voller Popcorn, festzustellen, dass es sich um einen Russischen Film handelte… naja wir haben das damals, ganz stolz, durchgesessen, angenehm war es aber nicht.

Der Hauptgrund für all dies war dabei stets, dass ich Filme, wie jedes Kunstwerk (ja, auch Spiderman 3 gehört [leider] dazu), im Original und unverfälscht betrachten wollte. Im Louvre möchte ich auch keinen Filter vor der Mona Lisa hängen sehen oder mein Queen Album mit Deutschen Texten hören. Wobei ich mir grad eine Deutsche Version von Princess of the Universe ziemlich witzig vorstelle. So habe ich also in den vergangenen Jahren sehr viel Literatur und Filmkunst in Englischer Sprache konsumiert.

In letzter Zeit fiel mir nun auf, wie sehr mein eigener Wortschatz darunter gelitten hat. Nicht nur, dass ich mich all zu oft in Englischen Wendungen verstricke und mir unheimliche Denglisch Wortvergewaltigungen rausrutschen, viel schlimmer, immer häufiger fallen mir bestimmte Deutsche Wendungen gar nicht mehr ein. Als ich mich dann kürzlich nach einem Kundengespräch über den soeben erzählten Mist ärgerte, wurde mir klar, dass meine Sprachqualität zunehmend abgenommen hatte. Nun sind daran nicht allein die Englischen Bücher schuld, da ich im Beruf, welcher einen Großteil meines Tages vereinnahmt, fast ausschließlich Englisch spreche, schreibe und lese. Da ich aber von mir selber weiß, dass ich von je her sehr viel aus den Büchern, die ich lese, mitnehme, ist es Zeit hier etwas zu unternehmen.

Auch wenn ich mich weiterhin weigere Deutsche Übersetzungen zu lesen, erinnert sei da nur an die haarsträubende Deutsche Fassung des Herrn der Ringe von Wolfgang Krege, gibt es ja bekanntlich reichlich großartige Deutsche Autoren, die nur darauf warten, ja von mir gelesen zu werden.

Irgendwelche Vorschläge?